Uno form Firmengeschichte

Die Geschichte von uno form beginnt in Arne Munchs Keller in Lyngby bei Kopenhagen. Hier kamen ihm die Ideen und hier wurden die Striche für die erste uno form Küche auf Millimeterpapier gezogen. Und Arne Munch fertigte weder ausgefeilte Skizzen noch komplizierte Modelle an, denn seine Küchenideen waren ebenso einfach wie genial.

Arne Munch war der Mann hinter der uno form Küche. Ausgestattet mit ausgeprägtem Design-, Werbe- und Geschäftstalent, großem Ideenreichtum und der Fähigkeit zu provozieren, revolutionierte Arne Munch Ende der 1960er Jahre die gesamte dänische Küchenbranche. Schon nach wenigen Jahren in der Branche hatte Arne Munch die Nase voll von der ganzen dänischen Küchenindustrie. Er wunderte sich und war verärgert darüber, dass man in einem Land mit stolzen Handwerks- und Designtraditionen nicht in der Lage war, schöne und zugleich funktionelle Küchen zu bauen. In provokanten Artikeln gab er seiner Unzufriedenheit mit den Küchenmöbeln der damaligen Zeit Ausdruck.

Die meisten dänischen Häuser waren in den 1960er Jahren mit einer Einbauküche ausgestattet, die beim Bau des Hauses installiert worden war. Die schweren und kompakten Handwerker-Küchen erlaubten keine individuelle Einrichtung und die Zeit hatte den unflexiblen Baustil nach und nach überholt. Daher wurden Mitte der Sechziger Jahre die Elementküchen eingeführt.

Zufrieden war Arne Munch aber noch immer nicht – auch bei den Elementküchen ergänzten sich Form und Funktion nicht ausreichend. 1968 reichte es Arne Munch – er nahm einen Bleistift und vereinfachte all das, was bislang als gutes Küchendesign galt. Gleichzeitig schuf er einen dänischen Designklassiker – alles in seinem Keller in Lyngby.

Er konstruierte einen Würfel von 60 x 60 x 60 cm. Das quadratische Modul bot die Freiheit, es nach den Bedürfnissen des Benutzers und der Einrichtung des Raumes zu wenden und anzuwenden; dabei ließen die harmonischen Abmessungen ein ästhetisch gelungenes Möbelstück entstehen.

Mit der Konstruktion des uno form-Moduls löste Arne Munch gleichzeitig ein anderes wesentliches Problem bei der Küchenherstellung. Aufgrund der quadratischen Form des Moduls brauchte man keine linken und rechten Türen mehr zu fertigen – jetzt hatten sowohl Schränke als auch Vorderrahmen und Türen die gleichen Maße. Das erleichterte die Handhabung der Küchen sowohl bei der Produktion als auch bei Logistik, Distribution und Montage.

In seinem Zuhause in Lyngby fand Arne Munch auch Inspiration für den sonstigen designerischen Ausdruck der uno form Küche. Hier umgab er sich mit schönen und originalen Designermöbeln und für ihn war es naheliegend, gutes und schönes Möbeldesign auf die Küchen zu übertragen. Einem italienischen Sofatisch in seinem Wohnzimmer verdankt er die Idee zu den charakteristischen Lamellen-Schubladenfronten von uno form. Mit den Lamellen-Schubladen schaffte Arne Munch die Griffe in der Küche ab – auch das war eine Revolution.

Und im Namen der Küche sollte sich natürlich ihre Einfachheit spiegeln. Das Design basierte auf einer Form – lateinisch uno form.